martin Kappa mit schönem Deltakomplex

Anmeldungsdatum: 15.04.2007 Beiträge: 81
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 Verfasst am: 21 Mai 2007 21:18 Titel: Hergé wird 100 |
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Die taz von morgen bringt einen Artikel über den hundertsten Geburtstag von [i]Georges Remi[/i] ([i]Hergé[/i]). Darin beschreibt [i]Gabriel Montua[/i] Tim und Struppi (im original "Tintin") aus einer politischen Perspektive, besonders den Bezug von Tim und Struppi zu Deutschland. In einem nicht weiter veröffentlichten Tintin-"Frühwerk" ("Tim im Land der Sowjets") wird Tim zuerst von idiotischen Berliner Schutzpolizisten mit Pickelhaube verhaftet. Später, nach seiner Bekanntschaft mit den Sowjets, verbrüdert er sich aber doch im Suff mit den Berlinern. Im Laufe des zweiten Weltkriegs entstand dann das bekannte "König Ottokars Zepter". Tim wirkt dort mit seiner unhinterfragten Königstreue ja ein wenig, ähm, sonderbar, aber wenn mensch die Monarchie Syldavien als Belgien und das brutale Bordurien mit dem Führer Müsstler (Kunstwort aus dem italienischen und dem deutschen Superidioten) als Deutschland versteht, wird das Heft ein wenig sympatischer, finde ich. Komischerweise hat Hergé sich im privaten trotzdem gut mit den Nazi-Sympatisanten verstanden, was ihm nach dem Krieg sogar ein Veröffentlichungsverbot einbrachte. Und in Deutschland dauerte es bis zum Ende der Sechziger, bis sich die Verleger in Ost und West so langsam für Tintin und seinen Hund Milou interessierten. Also, ich fand den Artikel mal interessant. Außerdem ist Tin Tin mit auf der Titelseite
http://www.taz.de/dx/2007/05/22/a0128.1/text _________________ [URL]www.littlemail.de[/URL] |
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