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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 17 Nov 2008 21:53 Titel: Shadowrun die Serie |
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Im Leo schreiben wir grade mal wieder ein wenig Rollenspiel.
Und da wir täglich recht wenig schreiben werd ich hier mal nach und nach alles mit reinschreiben
Los gehts:
Ein Forumrollenspiel in dunkler Zukunft
Die Regeln:
Pro Tag und Mitschreiber bitte nur ein bis zwei Beiträge damit es übersichtlich bleibt.
*aus den gekreuzten Wegen gemopst hat*
Jeder darf nur seinen eigenen Charakter handeln lassen, AUSSER es bezieht sich auf Non-Playing Characters wie z.B. der Barkeeper, der Schieber, der Ganger, der Kerl der dir gewaltig auf die Nerven geht und den du gleich inden Boden stampfst, etc. NUR bei Anfrage durch besagten Charakter darf ein anderer in dessen Namen schreiben (z.B. bei Urlaub, Zeitmangel etc).
Niemand ist Übermächtig! Es macht keinen Spaß, Geschichten zu schreiben, wenn einer der Gruppe jeden Feind mittels Fingerschnippen erledigt Narben verleihen Charakter, mal eine Schlacht verlieren ist nicht schlimm, es würzt die Geschichte und die Spannung bleibt erhalten. Bitte achtet auch auf eine flüssige Schreibform, überlest vor dem Posten schnell, damit nicht zu viele Rechtschreib-/Grammatikfehler den Text besprenkeln *g*
Das erleichtert das Lesen sichtlich
Es ist das Jahr 2056.
Die Welt hat sich verändert.
Viele sagen sie sei erwacht.
Die Magie ist vor fünzehn Jahren zurückgekehrt. Unverhofft mit der Kraft einer Naturgewalt. Mit ihr begannen die Wesen aus alten Sagen,Fabeln und Märchen wieder auf der Welt zu wandeln. Nicht nur die Tierwelt wurde radikal verändert. Auch die Menschheit beugte sich der Magie. Elfen und Zwerge erschienen verwandelt durch das Erwachen. Zur gleichen Zeit griff die Goblinisirung um sich. Der radikale und schmerzhafte Prozess verwandelte einen Teil der Bevölkerung in Orks und Trolle. Sie alle und ihre Unterarten bevölkern nun die riesigen Städte und die durch Umweltverschmutzung zerstörten Landschaften.
einige Wesen haben gelernt die Magie zu ihrem Nutzen anzuwenden.
Ob durch hermetische Studien und Formgebung oder durch die Verbundenheit mit der Natur in Ritualen und Tänzen, die Macht der Magie ist eine Entscheidene in der neuen Welt. Magiern ist es möglich Zauber von unglaublicher macht zu wirken doch fordern diese auch ihren Preis. Je mächtiger die Magie desdo mehr zehrt sie an den Kräften des Anwenders. Der "Entzug" kann sogar tötlich enden wenn sich ein leichtfertiger Magier überschätzt.
Auch die Technik hat sich weiterentwickelt. Kybernetische und Gezüchtete Verbessungen des menschlichen Körpers sind fast alltäglich geworden. Sie machen die Menschen schneller,härter, tötlicher. Doch geht mit jeder Modifikation auch ein Stück Menschlichkeit. Die Essenz des Körpers leidet wenn ein Teil herausgeschnitten wird und durch einen Klumpen Stahl, Chrom und Elektronik ersetzt wird. Dadurch lassen sich diese Veränderungen auch nicht mit der Magie vereinbahren. Magier denen ein Teil des Körpers fehlt können die Macht der Magie nicht mehr sicher kontrollieren.
Die Implantate reichen von Ersatz für ein verlorenes Auge bishin zur Verdrahtung des Nervensystems zur Steigerung der Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit.
Kommunikation und Datentransfer der Zukunft laufen über das Datennetz der Matrix. Spezielle Implantate ermöglichen es dem Anwender sein Gehirn direkt mit dem Netz zu verbinden. Über sogenannte Decks lassen sich die unendlichen Weiten der Datenautobahn erforschen. Natürlich ist es auch möglich so an gesicherte Daten zu gelangen. Die Künstler und Cybermagier dieser Welt neben der realen sind die Decker. Schatten im System. Sie huschen mit getuneter Hardware durch die Leitungen und erlangen so ihre nächste Bezahlung.
Beherrscht wird die neue Welt durch die fast omnipräsenten Megacons. Rieseige Konzernimperien die sogut wie Autonom von jeglicher Regierung agieren. Sie unterhalten in jedem der Metroplexe zu denen die Städte gewachsen sind Arcologiene in denen sie das Gesetz sind. Privatarmeen und ganze Länder gehören den großen Konzernen. Diese sind es auch die den Bedarf an freischaffenden Söldnern stellen die für sie in den Schatten agieren. Doch nicht nur sie auch andere zwielichtige Unternehmungen brauchen die Unterstützung der Shadowrunner. Dieser nichtregistrierten Menschen aus dem Schlamm der Gesellschaft. Ob die Muskeln des voll aufgecyberten Straßensamurais ,die flinken Drehs und Datenzauberein eines Deckers oder den magischen Flammen eines Zauberers. Magie und Technik sind immer Gefragt.
Die Identitätslosen Krimminellen aus den verruchten Teilen des Metroplexes bilden die vergiftete Klinge die sich jeder zu Nutzen machen kann der genug Credits hat um sie zu bezahlen. _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 17 Nov 2008 21:57 Titel: |
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Es ist 22 Uhr abends. Es regnet mal wieder in den Redmond Barrens, dem übelsten Teil des Seattlemetroplex.
Die halbkaputte Leuchtreklame über einem Eingang verkündet:
Sharkys Shag
Eine heimelige dreckige Bar in der der Abschaum der Gesellschaft sich vor dem Regen versteckt... und auch vor noch so manch anderem.
Der Barkeeper ist ein breiter dicker Ork der seine besten Jahre hinter sich hat. Seinen Namen hat er wohl von dem haigleichen Grinsen... und den haigleichen Zähnen.
an der Tür steht klein Timmy. Der drei Meter große Troll sorgt dafür das es friedlich zugeht im Sharkys.
Es ist noch recht früh und kein Kunde hat sich bisher blicken lassen.
Narfmonsta
Dumpf trommeln die Regentropfen auf die schwere, schwarze Lederjacke der Frau, die versucht, sich nahe den Gebäuden zu halten und so der Nässe zu entgehen. Die blonden, schulterlangen Locken der Elfe hängen ihr in nassen Strähnen ins Gesicht und verschlechtern ihre Laune noch zusätzlich. Als Vicinia dann auch mit ihren schweren Lederstiefeln fast bis zu den Knöcheln in einer Lache versinkt, reicht es ihr.
Laut fluchend sieht sie sich nach einem Unterstand um und ihr Blick fällt auf die Leuchtreklame des "Sharkys Shag". Den Jackenkragen hochgeschlagen läuft sie über die Straße auf die Tür der Bar zu, zum Abwarten des Regens reicht ihr dieser Ort alle mal.
Yulivee
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht im Halbschatten eine junge Frau. Sie ist zwar mehr Mensch denn Maschine, doch läßt ein rotglühendes Auge kein Zweifel, sie war ein Shadowrunner. Und sie hatte einen Auftrag. Ihr kurzes, schwarzes Haar nach hinten gekämmt, erschien sie wie aus einem Jahrhundert das längst vergessen. Doch träumte sie nicht von Salons und Dinnerpartys, sie träumte schon lange nicht mehr. Sie wollte nur töten, nicht um der Credits wegen, sondern weil der Tod das einzige war das sie verstand. Sie hatte lange gebraucht um den Verräter zu finden aber heute würde er hier erscheinen und sie würde ihren Auftrag erledigen. Einen Ork, und die hasste sie, sowie sie alles was mit Magie zu tun hatte zutiefst verabscheute.
Kelwitt
"JAJA...schon gut du kleiner Quälgeist!" schreit Remy nach hinten in den Laderaum seines klapprigen Ospreys. Das Fluggefährt aus den 10ern hat auch schon bessere Zeiten gesehen, Gottseidank funktioniert noch die Umschaltautomatik der zwei Antriebspropeller von Hubschrauberflug auf Flugzeugflug.
"Ich kann ja den Landeplatz nicht sehen...die Landecam wurde anscheinend vom Blitz getroffen...Scheisswetter hier."
Es rumpelt und holpert die ganze Zeit, die Scheibenwischer tun ihr bestes die Sicht nach vorne freizuhalten. Die Lichter des Megaplex brechen sich in tausende kleine Sterne an der mit Regentropfen bedeckten Scheibe.
"Fahrwerke raus und..."
Eine grobe Erschütterung rüttelt Remy durch, und nur mit viel Mühe kann er sich in seinem Pilotensitz halten. "Verdammt, das nächste mal nehm ich die Metro." schimpft er vor sich hin, während er sich abschnallt und seine Pilotenhaube mit den Lederriemen an der Seite zurechtrückt. Seine antike Fliegerbrille zieht er sich über die Augen...sie sitzt deutlich zu eng, denn sie drückt sein rundes unrasiertes Gesicht noch mehr auseinander.
"Schnack?" ruft er wieder nach hinten in den Laderaum - keine Antwort.
"SCHNACK?" ein leises Zetern ist von hinten zu hören.
"Gib mir den Stadplan auf die Specs."
Das Glas seiner Fliegerbrille flackert kurz hellgrün auf...die braunen Augen des Mannes mit den dunklen Ringen darunter sind grün beleuchtet.
"Ok, danke." Remy dreht an einem der beiden Drehköpfe links und rechts an seiner Pilotenhaube, und die Lichter in seiner Brille erlöschen.
"Du bringst die Kiste zu Sharkys, aber Vergiss nicht, Hintereingang...und ich erledige die finanziellen Dinge mit dem fetten Halsabschneider."
"Wir treffen uns dann wieder hier, halt den Vogel startbereit...man weiß ja nie."
Ohne eine Antwort abzuwarten wankt der dicke Remy zur Einstiegsluke am Fußboden und kurbelt diese am Drehrad auf...das Zischen von Pneumatikschläuchen zeigen ihm an, daß sie offen ist. Ein Fußtritt und die Luke schwingt nach unten auf. Mit viel Mühe und Ächzerei schiebt Remy seinen Luxuskörper durch das Loch und landet unten direkt in einer Pfütze.
Er schaut nach unten und zuckt mit den Schultern...seine schweren, mit zahlreichen Schnallen gebundenen Stiefel sind wasserabweisend und gut gepflegt. Er zieht seinen braunen, knielangen Staubmantel am Kragen zusammen und wackelt hinüber zu einem kleinen Büro, wo sich landende Flugzeuge registrieren müssen.
Außer dem Osprey ist auf dem Landedeck der hiesigen Flugkontrollbehörde kein Heli zu sehen.
Remy schielt durch das schmale Fenster in das kleine Büro, wo eine dampfende Tasse Kaffee auf dem Tisch steht...Beamter ist keiner zu sehen.
Dann schaut er wieder auf den Osprey, der eigentlich im toten Winkel des Büros abgestellt ist.
Da müßte der Kerl schon seinen Hintern in den Regen bewegen, wenn er meinen Osprey sehen will...warum nicht einfach die Landegebühr sparen?
Er eilt die Metallstufen hinunter, die vom Landedeck nach unten in die Schluchten des Megaplexes führen und taucht ein in die von Neonlicht schaurig erhellte Großstadt...
Remy Capone _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 18 Nov 2008 20:40 Titel: |
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Es ist 22 Uhr abends. Es regnet mal wieder in den Redmond Barrens, dem übelsten Teil des Seattlemetroplex.
Die halbkaputte Leuchtreklame über einem Eingang verkündet:
Sharkys Shag
Eine heimelige dreckige Bar in der der Abschaum der Gesellschaft sich vor dem Regen versteckt... und auch vor noch so manch anderem.
Der Barkeeper ist ein breiter dicker Ork der seine besten Jahre hinter sich hat. Seinen Namen hat er wohl von dem haigleichen Grinsen... und den haigleichen Zähnen.
an der Tür steht klein Timmy. Der drei Meter große Troll sorgt dafür das es friedlich zugeht im Sharkys.
Es ist noch recht früh und kein Kunde hat sich bisher blicken lassen.
Narfmonsta
Dumpf trommeln die Regentropfen auf die schwere, schwarze Lederjacke der Frau, die versucht, sich nahe den Gebäuden zu halten und so der Nässe zu entgehen. Die blonden, schulterlangen Locken der Elfe hängen ihr in nassen Strähnen ins Gesicht und verschlechtern ihre Laune noch zusätzlich. Als Vicinia dann auch mit ihren schweren Lederstiefeln fast bis zu den Knöcheln in einer Lache versinkt, reicht es ihr.
Laut fluchend sieht sie sich nach einem Unterstand um und ihr Blick fällt auf die Leuchtreklame des "Sharkys Shag". Den Jackenkragen hochgeschlagen läuft sie über die Straße auf die Tür der Bar zu, zum Abwarten des Regens reicht ihr dieser Ort alle mal.
Yulivee
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht im Halbschatten eine junge Frau. Sie ist zwar mehr Mensch denn Maschine, doch läßt ein rotglühendes Auge kein Zweifel, sie war ein Shadowrunner. Und sie hatte einen Auftrag. Ihr kurzes, schwarzes Haar nach hinten gekämmt, erschien sie wie aus einem Jahrhundert das längst vergessen. Doch träumte sie nicht von Salons und Dinnerpartys, sie träumte schon lange nicht mehr. Sie wollte nur töten, nicht um der Credits wegen, sondern weil der Tod das einzige war das sie verstand. Sie hatte lange gebraucht um den Verräter zu finden aber heute würde er hier erscheinen und sie würde ihren Auftrag erledigen. Einen Ork, und die hasste sie, sowie sie alles was mit Magie zu tun hatte zutiefst verabscheute.
Kelwitt _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 18 Nov 2008 20:41 Titel: |
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"JAJA...schon gut du kleiner Quälgeist!" schreit Remy nach hinten in den Laderaum seines klapprigen Ospreys. Das Fluggefährt aus den 10ern hat auch schon bessere Zeiten gesehen, Gottseidank funktioniert noch die Umschaltautomatik der zwei Antriebspropeller von Hubschrauberflug auf Flugzeugflug.
"Ich kann ja den Landeplatz nicht sehen...die Landecam wurde anscheinend vom Blitz getroffen...Scheisswetter hier."
Es rumpelt und holpert die ganze Zeit, die Scheibenwischer tun ihr bestes die Sicht nach vorne freizuhalten. Die Lichter des Megaplex brechen sich in tausende kleine Sterne an der mit Regentropfen bedeckten Scheibe.
"Fahrwerke raus und..."
Eine grobe Erschütterung rüttelt Remy durch, und nur mit viel Mühe kann er sich in seinem Pilotensitz halten. "Verdammt, das nächste mal nehm ich die Metro." schimpft er vor sich hin, während er sich abschnallt und seine Pilotenhaube mit den Lederriemen an der Seite zurechtrückt. Seine antike Fliegerbrille zieht er sich über die Augen...sie sitzt deutlich zu eng, denn sie drückt sein rundes unrasiertes Gesicht noch mehr auseinander.
"Schnack?" ruft er wieder nach hinten in den Laderaum - keine Antwort.
"SCHNACK?" ein leises Zetern ist von hinten zu hören.
"Gib mir den Stadplan auf die Specs."
Das Glas seiner Fliegerbrille flackert kurz hellgrün auf...die braunen Augen des Mannes mit den dunklen Ringen darunter sind grün beleuchtet.
"Ok, danke." Remy dreht an einem der beiden Drehköpfe links und rechts an seiner Pilotenhaube, und die Lichter in seiner Brille erlöschen.
"Du bringst die Kiste zu Sharkys, aber Vergiss nicht, Hintereingang...und ich erledige die finanziellen Dinge mit dem fetten Halsabschneider."
"Wir treffen uns dann wieder hier, halt den Vogel startbereit...man weiß ja nie."
Ohne eine Antwort abzuwarten wankt der dicke Remy zur Einstiegsluke am Fußboden und kurbelt diese am Drehrad auf...das Zischen von Pneumatikschläuchen zeigen ihm an, daß sie offen ist. Ein Fußtritt und die Luke schwingt nach unten auf. Mit viel Mühe und Ächzerei schiebt Remy seinen Luxuskörper durch das Loch und landet unten direkt in einer Pfütze.
Er schaut nach unten und zuckt mit den Schultern...seine schweren, mit zahlreichen Schnallen gebundenen Stiefel sind wasserabweisend und gut gepflegt. Er zieht seinen braunen, knielangen Staubmantel am Kragen zusammen und wackelt hinüber zu einem kleinen Büro, wo sich landende Flugzeuge registrieren müssen.
Außer dem Osprey ist auf dem Landedeck der hiesigen Flugkontrollbehörde kein Heli zu sehen.
Remy schielt durch das schmale Fenster in das kleine Büro, wo eine dampfende Tasse Kaffee auf dem Tisch steht...Beamter ist keiner zu sehen.
Dann schaut er wieder auf den Osprey, der eigentlich im toten Winkel des Büros abgestellt ist.
Da müßte der Kerl schon seinen Hintern in den Regen bewegen, wenn er meinen Osprey sehen will...warum nicht einfach die Landegebühr sparen?
Er eilt die Metallstufen hinunter, die vom Landedeck nach unten in die Schluchten des Megaplexes führen und taucht ein in die von Neonlicht schaurig erhellte Großstadt...
Remy Capone
Der Gig sollte in einer Bar in den Barrens sein. Sharkys, der angesagteste Club in der Gegend...
Ach ja? Verdammt er mußte seinem Agenten mal auf den Zahn fühlen. Das Ding da vorne war nicht mal eine Bar. Das war eine Höhle.
Void stieg von seinem Dodge Scoot und streifte die Wasserdichte plane ab und hängte sie über den E-Roller. Scheiße! Und auch nur weil ich das Geld brauche...
Den langen Synth auf dem Rücken und die Hände in den Taschen komme ich dem Eingang näher. Ich klopfe an die Tür und ein Sehschlitz schiebt sich quitschend beiseite.
"Ja?" Ich sehe zwei kleine Schweinsäuglein hinter dem Schlitz.
"Tag auch, ich soll hier heute Abend Musik machen."
Oh bitte las dies den einzigen abend sein...
"Komm rein."
Die Tür öffnet sich in einen schmierigen Vorraum. Ein Rondel mit abschließbaren Stahlkisten steht in einer Nische und in der anderen etwas das eine ähnliche Statur hat. F**k das is der zeitgrößte Troll den ich jeh gesehen hab. Auf seinem Namensschild steht Timmy. Oh ja sehr passend. Im Geiste nenne ich ihn schon Kleintimmy.
"Pack deine Hardware da in den Spind."
Eine Pranke so groß wie mein Kopf zeigt auf einen der Kästen. Wer wäre ich da zu wiedersprechen?
Meine Slivergun landet in dem Kasten ebenso die kleine Derringer.
"Was ist da drin?"
"Das is mein Instrument großer"
Einen Moment scheint er zu überlegen dann winkt er mich durch einen Waffenscanner und in die Bar.
Hm das sieht besser aus es von draußen scheint. Ich suche mir einen der Hocker an der Bar aus und der nicht allzu wiederlich ausschaut und lächle dem Barkeeper zu.
"Hier is deine Show für heute Abend!"
Narfmonsta _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 20 Nov 2008 00:06 Titel: |
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Den Kopf tief in den hochgeschlagenen Kragen ihrer Jacke gezogen erreicht Vicinia endlich die Tür zur Bar und klopft energisch an. Sie spürt, wie sich die Regentropfen von ihren Haaren langsam einen Weg über ihren Hals und in den Ausschnitt ihres engen Oberteils bahnen. Die Elfe fröstelt leicht. Bei diesem Wetter nützt nicht einmal der beste Wärmezauber etwas. Schön langsam bereut sie es, heute überhaupt aus dem Bett gekrochen zu sein, doch Aufgabe ist nun einmal Aufgabe, auch wenn sich die Erledigung dieser durch den Regen etwas verzögern würde.
Noch einmal klopft sie fest gegen die Tür. "Hey, es ist saukalt hier draußen! Bekommt eine Frau bei euch was heißes zu trinken?" fragt die Elfe, als der Sehschlitz sich öffnet.
Yulivee
Ein lautes Poltern läßt Remy nach zur Landeplattform schauen...gut daß er seine Fliegerbrillen noch auf hat, so treffen die Regentropfen seine Augen nicht.
"Der kleine wirds schon richten...hihi..." lächelt der Pilot in sich hinein.
Als der Lastenaufzug neben ihm krachend startet und nach oben fährt, weiß er, daß Schnack schon auf dem Weg ist.
Gerade dreht er sich zum weitergehen um, als aus einer schmalen Nebengasse zwischen Müllcontainern und Unrat zwei Gestalten auftauchen. Es sind zwei junge Burschen, die sich nervös umsehen und dann auf Remy zukommen.
"Ey Dicker...hast du ein paar Credits für uns?" fragt der dunkelhäutige der Beiden.
"Nein, verpisst euch ihr Hosenscheißer!" ist die barsche Antwort von Remy.
*Klick*
Einer der Kerle hat ein Springmesser gezogen und fuchtelt jetzt dem kleinen und dicken Remy vor der Nase herum...die Augen des Piloten verziehen sich hinter der Fliegerbrille zu schmalen Schlitzen.
"Ich sagte ihr sollt euch verpissen." die Stimme von Remy ist angespannt.
"Und wenn wir es nicht machen, Dicker?"
Mit einer schnellen Bewegung und einem Griff unter seinen Staubmantel zaubert Remy eine modifizierte Schrotflinte mit rundem Magazin hervor, und bevor die Jungens einen Muckser machen können, starrt einer von ihnen schon in den großkalibrigen Lauf der Waffe. Ein leises Klicken deutet darauf hin, daß Remy den Hahn gespannt hat.
Das Springmesser in der Hand des jungen Straßenräubers beginnt zu zittern, und schließlich läßt es der Kerl mit angstvoll aufgerissen Augen auf die nasse Straße fallen.
"Nichts wie weg...der Kerl spinnt!" schreit der andere und gibt Fersengeld...auch der Springmesserjongleur dreht sich um und läuft um sein Leben.
"Ey du Hosenscheißer...du hast da was vergessen!" brüllt ihm Remy nach und bückt sich, nachdem er sich vergewissert hat ob die Kerle wirklich weg sind, um das Springmesser. Er fischt es mit spitzen Fingern aus der Gosse, klappt die Klinge ein und läßt es in seinem Mantel verschwinden.
"Diese Bengels...um diese Uhrzeit und bei dem Wetter noch draußen zum spielen...zu meiner Zeit hätts das nicht gegeben." brummt er vor sich hin, während er seine Waffe wieder in der Halterung seines Mantels verstaut.
Ein kurzes *Huuui* läßt den Piloten aufschauen...ein schwarzweißes Auto mit weißen Blitzlichtern auf dem Dach nähert sich.
"Na die haben mir gerade noch gefehlt...Metropolice."
Remy Capone
Mit sonorem Brummen schwebt das Luftauto tiefer herab, und eine durch den Lautsprecher verzerrte Frauenstimme ertönt.
"Bitte bleiben Sie stehen wo Sie sind. Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit. Lassen Sie sich auf die Knie und verschränken Sie Ihre Hände hinter Ihrem Genick."
Ein Suchscheinwerfer erfasst den Piloten, während sich das Gefährt weiter herabsenkt. Als es drei meter über dem Boden schwebt, geht eine Tür auf, und ein Polizist in Kampfmontur springt heraus und nähert sich vorsichtig dem Mann.
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OOC: vergesst den Nick Remy Capone...ich schreibe als Remus Merowinger, Name wird halt Ingame geändert.
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"...und verschränken sie ihre Arme hinter dem Genick...und das bei dem Scheißwetter...Bingo." äfft Remy die Frauenstimme nach.
Er gehorcht sofort und kniet sich nieder...mit der Metropolice will er es sich nicht verscherzen. Seine Hose und seine Knie werden sofort Naß und die Feuchtigkeit schleicht sich sofort über die nach hinten gebogenen Beine.
Er verharrt ruhig und gedultig, bis das Paar blankgeputzter Stiefel in seinem Blickfeld erscheint.
"Gut das sie da sind Officer...ich habe gerade zwei Straßenräuber in die Flucht geschlagen." rechtfertigt er sein Wandeln auf finsterer und nasser Straße.
Remy Capone
Langsam zieht er das Messer aus der Kehle des vor ihm zusammengesunkenen Mannes. Seinem Opfer hatte er keine Gelegenheit zum schreien gegeben. Mäck wischt die Klinge seines Kampfmessers am Mantel des Toten ab und verstaut es wieder in der Scheide.
Mäck ist ein ehemaliger Soldat eines Megakonzerns, den damals die Ideologie der Jugend zu dieser Tätigkeit trieb. In zahlreichen Schlachten hat er vor vielen Jahren nicht nur die Ideologie der Jugend verloren, sondern auch seinen linken Arm, der durch ein Kypernetik-Hydromodul ersetzt wurde, welches enorme Kräfte besitzt. Eine 7 cm lange Narbe ziert seine rechte Gesichtshälfte.
Plötzlich vernimmt er hinter sich ein Geräusch. Blitzschnell dreht er sich um, zieht dabei seine Heckler & Koch .50 und zielt mit routinierter Sicherheit auf die Quelle des Geräusches. Ein etwa 8 Jahre altes Mädchen blickt mit weit aufgerissenen Augen ängstlich in den Lauf seiner Waffe. Quälende Sekunden vergehen, in dem beim Anblick der Kleinen, Erinnerungsfetzen durch sein Gehirn tanzen, Erinnerungsfetzen aus einer anderen Zeit, aus einem anderen Leben. Mäck schließt die Augen, entspannt seine Waffe und flüstert leise: „Verschwinde, schnell!“ Das Mädchen begreift sofort, dreht sich um und rennt mit schnellen kurzen Schritten in eine dunkle Gasse davon. Mäck steigt auf sein Motorrad und erweck mit einem beherzten, kräftigen tritt den Zweizylinder seiner mattschwarzen Enduro zum Leben. Er legt den ersten Gang ein und rast die 12 Kilometer quer durch den Seattlemetroplex ins „Sharkys Shag“, wo er seinen neuen Auftraggeber treffen wird. Dort angekommen stellt er sein Vehikel ab und aktiviert die Diebstahlsicherung. Am Eingang angekommen, öffnet ihm ein gewaltiger Troll die Tür. Er blickt kurz hoch zu ihm und betritt wortlos den Gastraum. Auf seinem Weg durch die Bar nickt er dem Barmann kurz zu und begibt sich in eine der hinteren dunklen Ecken und wartet…
Moggl _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:15 Titel: |
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Ohne irgendwie auf den Kommentar des Piloten einzugehen, beginnt der Beamte, Taschen und Kleider abzutasten zuletzt benutzt er einen blaues Licht ausstrahlenden Scanner. Wieder ertönt die metallische Frauenstimme.
"Sie besitzen eine modifizierte Schusswaffe. Diese sind Waffenerwerbs- und tragscheinpflichtig nach Strafgesetz 594.1, Absatz 3, Paragraph 15. Können Sie den Besitz begründen und haben Sie einen Waffenschein? Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit. Bitte leisten Sie keinen Widerstand."
"Celia, lass das, ich schaff das schon." Der Polizist besieht sich die Schusswaffe. Ein leicht gekränktes "Verstanden." Erschallt aus dem Auto, und der Suchscheinwerfer wird durch allgemeines, fast jeden Winkel ausleuchtendes Breitbandlicht ersetzt.
"Haben Sie ein Visualimplantat? Sonst müsste ich Sie bitten, Ihre Aussage zu Protokolll zu geben..."
Der Polizist öffnet einen Knopf am Kragen, unter dem ein Stecker zum Vorschein kommt.
"Sie können sich direkt verbinden... oder Sie sprechen in dieses Aufnahmegerät," und mit diesen Worten zückt der Beamte ein schwarzes Kästchen, das eine unzählige Menge an Schaltern, Schiebern und Tastern besitzt, mehr, als überhaupt logicherweise darauf Platz zu haben scheinen.
error_0xfded _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:21 Titel: |
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Schnack...hol mich hier rahauuuus... fleht der Pilot innerlich.
"Ich spreche in das Aufnahmegerät...danke." antwortet Remy.
Der Pilot erhebt sich steht nun mit nassen Hosen vor dem Officer.
Er kramt in seiner Manteltasche nach seinem Waffenschein, der ihn berechtigt die modifizierte Schrotflinte zu tragen. "Zu Jagdzwecken und zur Selbstverteidigung" sind die Begründungen und stehen fett unter der Rubrik "Begründung".
Plötzlich kullert eine glänzende Metallkugel mit einem kleinen grünen LED darauf zwischen die Beine des Officers.
Remy schaut und deutet ungläubig darauf und sagt: "Sie haben da was verloren, Officer."
Gleichzeitig schließt er fest die Augen.
*BAMM*
Die Blendgranate explodiert und erhellt die ganze Gasse mit glänzendem Licht.
Als die Wärme in seinem Gesicht und das Knistern nachläßt rennt Remy in die vorher eingeprägte Richtung...langsam öffnet er die Augen...sofort schlägt sein Herz schneller, seinen Puls fühlt er pochend in der Halsschlagader. Rechts herum, nächste Gasse links...die Treppen hinauf...wieder hinunter.
Nun liegt direkt vor ihm die Kneipe mit der Aufschrift "Sharkys Shag"...
Als wäre nichts gewesen schlendert er über die Straße und klopft an die Eingangstür.
Quietschend öffnet sich der Türschlitz...
"Ja?" fragt klein Timmy.
"Sharky erwartet mich." antwortet Remy kurz angebunden, sich nervös nach dem Geräusch einer umfallenden Mülltonne umsehend.
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:23 Titel: |
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Vicina schüttelt sich das blonde Haar aus, als sie auf die Theke zugeht und streicht mit der Hand hindurch, um die äußersten Strähnen zu trocken. Es hat etwas gedauert, bis der Troll, der den Eingang kontrolliert, reagiert hat, aber wenigstens ist sie im trockenen.
Ohne die anderen Gäste eines Blickes zu würdigen, lässt sich die Frau auf einen der Barhocker sinken und winkt dem Barkeeper, ihr einfach irgend etwas hinzustellen. Währenddessen greift sie in Seitentasche ihrer Jacke und zieht ihre Communicator heraus. Das stetige, rote Blinken des Gerätes verrät der Elfe, das sie in diesem Raum keine Nachrichten empfangen wird können. Unauffällig lässt sie ihre blauen Augen durch den Raum gleiten, kann den Störsender auf den ersten Blick aber nicht erkennen.
Mit einem angedeuteten Schulterzucken verschwindet das Gerät wieder in der Tasche und Vicina greift nach dem Glas mit einer leicht leuchtenden, grünen Flüssigkeit. Dem Trommeln des Regens nach zu urteil, das gedämpft zu hören ist, würde sie noch eine ganze Zeitlang an dieser Bar sitzen.
Yulivee _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:24 Titel: |
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Tief in einer der finstersten Ecken von Sharky's, den Rücken zur Wand - so wie immer, besonders nach dem gerade gewonnenen Pokerspiel - krallt sich Drake an sein Glas mit der kränklich bläulich schimmernden Flüssigkeit. Er hasst dieses Zeug, und kommt dennoch nicht davon los. Er braucht es, um die Schmerzen seines Nervenimplantats zu übertönen.
Einst hatte er es für eine gute Idee gehalten, seine Fähigkeiten durch cybernetisch beschleunigte Reaktionen zu verbessern, doch vor den Nebenwirkungen hatte ihn niemand gewarnt. Zusammen mit den anderen Implantaten, die ihm Nachtsicht, direkten Zugang zu den Kommunikationsnetzen und eine geradezu unmenschliche Präzision mit Faustfeuerwaffen gewähren, überlädt es bei zu langer Benutzung sein zentrales Nervensystem, was eine mehrstündige Desorientierung zur Folge hat. Von den permanenten Schmerzen ganz zu schweigen...
Während er die sexy Blondine, die gerade zur Tür reinkam, beobachtet, scannt sein Com-Modul permanent die einschlägigen Kanäle nach neuen Jobs. Nicht, dass er die Credits gerade bräuchte - das Pokern hatte sich mittlerweile zu einer einträglichen Gewinnquelle gemausert - aber Drake langweilte sich. Er brauchte den Kick der Jagd, den Adrenalinausstoß, den Kill...
"Schande..." murmelt er, als er erkennt, um welche Spezies es sich bei der Blonden handelt. Klar, die Elfen waren eine Wucht im Bett, aber er haste ihr ganzes affektiertes Auftreten und ihre Überheblichkeit.
Drake stürzte den Rest seines Drinks herunter und bestellte gleichzeitig mit einer lässigen Bewegung der anderen Hand einen neuen. Niemand brauchte mehr zu fragen, was er wollte, niemand bezweifelte, ob er zahlen würde. Drake war Stammkunde im Sharky's, und gern gesehen - schließlich ließ er mehrere Abende in der Woche einen guten Teil seiner letzten Prämien in dieser Bruchbude. Sein von der vergifteten Luft gezeichnetes Gesicht, und das im Bürstenschnitt geschorene schwarze Haar mit den grauen Einschüssen zeigen deutlich, dass er schon einige Jahre in solchen Bars herum hängen muß.
Aber dieses Loch hatte auch seine Vorteile - durch seine Bekanntheit wurde er nicht mehr kontrolliert, wenn er herein kam und konnte seine beiden modifizierten Desert Eagle Kaliber .50 Action Express getrost mit sich führen. Außerdem konnte er seine Klienten hier treffen und wußte sich auf heimischem Boden, und auch wenn er sich mit dieser blauen Lorke fürchterlich abgeschossen hatte, brauchte er nicht zu befürchten, am anderen Morgen nackt und ausgenommen in der Gosse aufzuwachen.
Derfel _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:25 Titel: |
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Nicht unweit von Sharkys Bar kämpft gerade ein etwa 16jähriges Mädchen um ihr Leben. Vier Punks umringen sie, während die Hand des fünften ihr die Kehle zudrückt.
Grellgefärbte Haare, schwere Ringe im Gesicht, sowie der irre Blick kennzeichnet die Punks als eine der hiesigen Drogensüchtigen. X12, eine beliebte, aber ungemein teuere Droge. Das einzige woran die Punks interessiert sind, sind Credits, so viele wie möglich, um sich die nächste Dosis zu beschaffen.
Lee-Kan, deren erste Nachtschicht gerade vorbei war, hatte gekämpft, und sich die Punks mit einer kleinen Version der beliebten Elektroschwerter vom Leib gehalten. Doch einer der Punks gelang es, sie von hinten zu überwältigen. Das Schwert fiel klappernd zu Boden, das sprühende und grelle Blau erlosch, sobald die Klinge ihre zuckende Hand verliess. Nun spürte sie mehr als deutlich, daß sie die nächsten 5 Minuten nicht überleben wird. Kurz empfindet sie Bedauern, fast hätte sie genug Credits gehabt um...
______
Lee-Kan's gefärbte, aschgraue Haare betonen ihre asiatische Züge. Ihre mandelförmige Augen sind von einem seltsamen, wässrigem Blau. Ihre erste Erinnerung ist die, daß sie vor zwei Jahren die Augen aufschlug und sich in dieser Stadt befand. Seitdem lebt sie von Nebenjobs. Wohnen tut sie in einer altersschwachen Bude, zusammen mit einem Haufen Obdachlosen, der "Family", wie sie sich nennen.
Leylura _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:26 Titel: |
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In dem Moment, als Kelly durch die Tür gegangen war ein klein Timmy die Tür schließen wollte streckt ein Metallener Fuß zwischen Tür und Angel und eine "Ironfist" drückte die Tür wieder auf.
Auf die klobige Frage von Timmy, Was wills' hier?, kam erst gar keine Antwort Und der mit Protesen und fast gänzlich zur Maschine gewordene Nemmis tritt zur Bar. Bestellt sich bei Sharpy einen Cocktail und setzt sich an einen abseits stehenden Tisch.
Klein Timmy schaut weitere 10minuten in Nemmis' richtung. Dort tut sich jedoch wenig.
nemmis _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:27 Titel: |
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OOC: So, letzter Post für heute.
"Argh, verdammt. Celia, lassen wir das, wir haben keine Zeit, halb Obdachlosen nachzustellen. Das nächste mal ignorieren wir die Zentrale."
Die blinkenden Kreise, die die Blendgranate in seinem Gesichtsfeld erscheinen lassen, verblassen nur allmählich, aber dauernder Schaden dürfte nicht angerichtet worden sein. Er seufzt, das sind die Nachteile, wenn man einen zu 90% kybernetischen Körper hat. Aber dafür hat man beim SoKo eine hervorragende Wartung und Sicherheit...
"Celia, einsteigen."
"Ist gut." Vorfreude ist hörbar in ihrer Stimme. "Soll ich sein Bild in die Fahndungsliste aufnehmen?" "Nein,... speichere sein Bild, aber lass es im autistischen Speicherbereich. Mach auch keine Datenbankabgleiche, sonst können sie durch Mittelung sein Bild herausfinden."
In seiner Erfahrung lohnt es sich, Informationen zu haben... vor allem, wenn man andere damit belasten kann.
Die Tür des Luftautos schliesst sich, und nach kurzer Zeit ist die Gasse so verlassen wie zuvor, nur der Regen plätschert weiterhin herunter.
"Celia, zum Hauptquartier, die Einsatzbesprechung beginnt innert kurzer Zeit."
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:28 Titel: |
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"Und?" fragt klein Timmy den Piloten.
Der schüttelt grinsend den Kopf und greift in seine linke Manteltasche.
Er zaubert einen blauen Schockoriegel hervor, den er durch den Sehschlitz schiebt.
"Natürlich hab ich dir auch was mitgebracht Timmyboy." spricht er mit ruhiger Stimme zu Timmy, von dem nur noch ein fettes Grinsen im Sehschlitz zu erkennen ist.
Der Riegel der Tür wird raunzend geöffnet und Remy Capone tritt in den kleinen Vorraum, wo neben Timmy fast kein Platz mehr ist.
"Hier Kumpel...aber schön drauf aufpassen, ja?" Der Pilot drückt dem Troll seine Schrotflinte in die Hand und schiebt sich in den dunklen, verrauchten Gastraum hinein.
So eine frühe Nacht, und so viele Gäste? Ich werde Sharky wohl mehr Credits abknöpfen müssen...die Geschäfte laufen anscheinend gut...
Der dicke Pilot schlendert zur Bar und setzt sich neben eine blonde Frau, die etwas gelangweilt vor sich hindöst.
Sharky bleckt seine Zähne mit einem haiartigen Grinsen und nickt Remy zu.
"Na Remy, so wie immer?" Remy nickt zu Sharky zurück...
"Schnack kommt auch noch...so wie immer..." mit einer leichten Kopfbewegung deutet der Pilot zum Hintereingang, der sich irgendwo in der kleinen Küche befinden muß.
Sharky nickt zufrieden und schenkt dem Piloten ein Glas kalte Milch ein, welches er ihm vor die Nase schiebt...
"Ich soll dir übrigens schöne Grüße von Onkel Al ausrichten...er freut sich schon wenn er dich wieder einmal hier im Megaplex besuchen kann." wendet sich Remy erneut an den Barkeeper und Geschäftsinhaber.
Remy Capone _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:29 Titel: |
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Nachdem sich Drake den vergifteten Regen aus dem Haar und von der Jacke geschüttelt hat, begibt er sich tief in eine der finstersten Ecken von Sharky's, und setzt sich, den Rücken zur Wand - so wie immer, besonders wenn ein Pokerspiel mit dem hier üblichen zwielichtigen Gesindel. Er krallt an sein Glas mit der kränklich bläulich schimmernden Flüssigkeit, dass er an der Bar geholt hat. Er hasst dieses Zeug, und kommt dennoch nicht davon los. Er braucht es, um die Schmerzen seines Nervenimplantats zu übertönen.
Einst hatte er es für eine gute Idee gehalten, seine Fähigkeiten durch cybernetisch beschleunigte Reaktionen zu verbessern, doch vor den Nebenwirkungen hatte ihn niemand gewarnt. Zusammen mit den anderen Implantaten, die ihm Nachtsicht, direkten Zugang zu den Kommunikationsnetzen und eine geradezu unmenschliche Präzision mit Faustfeuerwaffen gewähren, überlädt es bei zu langer Benutzung sein zentrales Nervensystem, was eine mehrstündige Desorientierung zur Folge hat. Von den permanenten Schmerzen ganz zu schweigen...
Während er die sexy Blondine, die schon vor ihm hier war, beobachtet, scannt sein Com-Modul permanent die einschlägigen Kanäle nach neuen Jobs. Nicht, dass er die Credits gerade bräuchte - das Pokern hatte sich mittlerweile zu einer einträglichen Gewinnquelle gemausert - aber Drake langweilte sich. Er brauchte den Kick der Jagd, den Adrenalinausstoß, den Kill...
"Schande..." murmelt er, als er endlich erkennt, um welche Spezies es sich bei der Blonden handelt. Ihr langes Haat hatte die klaren Zeichen zunächste verdeckt. Klar, die Elfen waren eine Wucht im Bett, aber er hasste ihr ganzes affektiertes Auftreten und ihre Überheblichkeit.
Drake stürzte den Rest seines Drinks herunter und bestellte gleichzeitig mit einer lässigen Bewegung der anderen Hand einen neuen. Niemand brauchte mehr zu fragen, was er wollte, niemand bezweifelte, ob er zahlen würde. Drake war Stammkunde im Sharky's, und gern gesehen - schließlich ließ er mehrere Abende in der Woche einen guten Teil seiner letzten Prämien in dieser Bruchbude. Sein von der vergifteten Luft gezeichnetes Gesicht, und das im Bürstenschnitt geschorene schwarze Haar mit den grauen Einschüssen zeigen deutlich, dass er schon einige Jahre in solchen Bars herum hängen muß.
Aber dieses Loch hatte auch seine Vorteile - durch seine Bekanntheit wurde er nicht mehr kontrolliert, wenn er herein kam und konnte seine beiden modifizierten Desert Eagle Kaliber .50 Action Express getrost mit sich führen. Außerdem konnte er seine Klienten hier treffen und wußte sich auf heimischem Boden, und auch wenn er sich mit dieser blauen Lorke fürchterlich abgeschossen hatte, brauchte er nicht zu befürchten, am anderen Morgen nackt und ausgenommen in der Gosse aufzuwachen.
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 26 Nov 2008 21:29 Titel: |
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Irgendwie gelingt es ihr, ihr Knie hochzureissen. Die Hand an ihrer Kehle lockert sich, so daß sie gierig die verschmutzte Luft in ihre Lunge saugen kann. "Boss...Die hat mich getreten..." jammert ihr Peiniger, mit einer für sein brutales Aussehen viel zu hoher Stimme.
Mit aller Kraft klammert sich Lee-Kan an den Arm des Punks, um nochmal mit ihren Stiefeln zuzutreten. Sie drängt die Panik, welche sich ihrer bemächtigen will, zurück. Es dauert ungewöhnlich lange, ihre Hände zu drehen. Als ein roter Schleier sich über ihre Sicht legt, passieren zwei Dinge gleichzeitig.
Ihre Linke Hand beginnt zu glühen, und der Punk lässt ihren Hals los, so dass sie wie ein nasser Sack zu Boden fällt. "Boss...die hat geleuchtet" fiepst der Kerl. "Ich hab Augen du Krüppel" knurrt "Boss" zurück. Lee-Kan hustet, würgt, und bemüht sich zu Atem zu kommen. Ihre Kehle brennt wie Feuer. "Gehen wir...Die ist n'Freak, ist die Mühe nicht wert..." Boss macht zwei Schritte auf das kniende Mädchen zu und grinst sie an, wobei er eine fiese Zahnlücke zwischen seinen Lippen entblösst. "Ist wohl heute dein Glückstag wa? Hahaha..."
Er dreht sich um, und geht scheinbar weg, dann jedoch macht er kehrt und tritt ihr mit dem Stiefel in die Seite.
Leylura _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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