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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 20 Apr 2007 00:31 Titel: Story Noire ... erster Versuch. |
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Nacht über der Stadt. Es war wieder einer dieser Abende an denen man spürt das etwas auf einen zu kommt. Ich saß in meinem Büro und nippte an dem schlechten Burbon. Verdammt ich konnte mir nicht einmal anständigen Whiskey leisten.
Ich spürte es ganz genau, heute wird etwas geschehen. Es klopfte unvermittelt an der Tür. Mein Kopf ruckte hoch. Durch das Milchglass konnte ich eine massige Gestallt hinter der Tür erkennen. Ich lies ein brummen von mir das ebenso herein wie verschwinde bedeuten konn-te.
Der fettfeiste Typ der da herein kam war mein Vermieter… verdammt war der Monat schon wieder rum?
„Hey Malloney es is ma wieder Zeit das ich etwas Geld von dir sehe. Mittlerweile sinds drei-hundert Kröten die du mir schuldest.“
„Hör mal die Geschäfte..“
„Jaja ich weiß die Geschäfte. Verdammt wenn ich am Ende der Woche kein Geld habe dann wirft dich Morice raus!“
Diesmal meinte er es wohl wirklich ernst. Der Schweißfleck der sich auf dem grauen Rippun-terhemd meines Vermieters gebildet hatte schien mir zu zu zwinkern als er die Tür hinter sich zu schmiß. Ich schüttelte den Kopf und meine Hand wanderte zum Glass als es wieder klopfte.
„JA VERDAMMT ICH HAB DAS GELD AM FREITAG!“
„Sie scheinen ein wenig in Geldsorgen zu sein…“
Diese Stimme gehörte nicht Giorgio oder seinem scheiß Sohn Morice… mein Blick richtete sich vernebelt auf den Neuankömmling.
Die Gestalt die da stand sah irgendwie falsch aus. Dürr, sehr dürr und in einen langen Man-tel aus grober Wolle gekleidet. Der dünnen Fistelstimme nach wohl ein Mann. Unter dem schwarzen Schlapphut sah man ein langes verhermtes und wie mir erst beim zweiten Blick auffiel haarloses Gesicht. Seine Augen lagen tief in den Höhlen und bewegten sich unstet hin und her.
„Ich hätte ein lukratives Angebot Mister Malloney.“
Das klang doch schon einmal nicht schlecht. Ich wusste nicht was mich an dieser Figur stör-te aber Geld war mir ersteinmal wichtiger.
„Was es auch ist, fünfzig Dollar den Tag plus Spesen und ich bin ihr Mann.“
Die Vogelscheuche lächelte… doch das Lächeln schien nur den unteren Teil des Gesichts einzunehmen. Die Augen blieben ausdruckslos.
„Wir sind bereit ihnen zweitausend Dollar im voraus zu bezahlen. Und wenn sie erfolgreich sind weitere dreitausend.“
Meine Hände wurden feucht. Das klang gut. Zu gut.
„Was genau soll ich denn tun das ich mir dieses Geld verdiene?“
„Sie sollen den Verbleib eines Kunstwerkes ausfindig machen das vor ein paar Tagen aus unserer Sammlung gestohlen wurde.“
Ein Kunstraub… es war nichts in den Zeitungen.
„Wir haben es vermieden die Polizei ein zu schalte. Wir ziehen es vor die Angelegenheit mit dem Dieb selbst zu klären. Finden sie einfach nur diese Statur.“
Seine Hand die nun ein Foto auf meinen Tisch legte war eben so ausgemergelt und asch-grau wie sein Gesicht Ich würde die beste Flasche Scotch darauf verwetten das der Kerl un-ter dem Mantel nur Haut und Knochen war.
Die Hässlichkeit auf dem Bild stellte einen Mann dar der augenscheinlich schmolz.
„Nette Statur. Das Ding wollen sie zurück?“
„Ja es liegt uns sehr viel daran. Sie ist unbezahlbar. Nehmen sie an?“
„Das werde ich. Legen sie das Geld da auf den Tisch und ich mache mich morgen auf den Weg.“
Das Blitzen in seinen Augen sah gefährlich aus und sein Stimme gewann einen schneiden-den Unterton.
„Wir würden es vorziehen wenn sie noch heute Abend mit der Suche beginnen. Uns liegt viel daran dieses Kunstwerk bald wieder zu erhalten!“
Ich hätte mir zwar etwas besseres vorgestellt aber der Kunde ist nun mal König.
„Dann beginne ich gleich mit der Suche. Mister …?“ _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 20 Apr 2007 00:31 Titel: |
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„Mein Name Ist Lleh. Mehr brauchen sie ersteinmal nicht zu wissen. Ich werde sie in acht Tagen wieder aufsuchen und mich nach ihren Fortschritten erkundigen.“
Er drehte sich um und schien auf rollen zur Tür zu gleiten.
„Ich wünsche ihnen einen erfolgreichen Abend Mister Malloney.“
Damit war er verschwunden. Irrte ich mich oder roch ich Schwefel? Unsinn. Der Typ hatte warscheinlich einfach eine ungesunde Ernährung.
Tja wo sollte ich nun beginnen? Ich ging als erstes mal zu Leftys. In der Bar trieben sich im-mer ein paar meiner „Schäfchen“ herum die ich scheren konnte um an Informationen zu kommen. Natürlich regnete es auf dem weg und da mein alter Roadster mal wieder nicht anspringen wollt, was wohl daran lag das ich das letzte mal vor zwei Monaten Tanken war, ging ich zu Fuß. Durchnässt und durstig kam ich an. Ralph der hühnenhafte Türsteher grins-te mich breit an als ich in den Vorraum trat. „Regnets mal wieder Malloney?“
„Nein, ich habe in meinen Klamottengeduscht damit sie sauber sind wenn ich hier bin.“
„Dann komm herein und wärm dich auf. Sollst dir ja nicht den tod holen.“
„Danke sehr rührend.“
„Lass dir nich einfallen abzukratzen bevor du nich deine Zeche gezahlt hast.“
Natürlich. Was hatte ich anderes erwartet.
Die Bar war eine der übelsten Spelunken in der Stadt. Lefty war der Mann der für Geld wirk-lich alles besorgen konnte das nutzte es aus und hatte so Zulauf aus allen schichten der Ge-sellschaft. Heute jedoch waren nur die üblichen Verdächtigen hier. Ich setzte mich an die Bar als Lefty auf mich zu schoß.
„Malloney mein Freund. Traust du dich auch mal wieder her. Halt sag nichts du möchtest mich überraschen und deine Rechnung bezahlen.“
Eigentlich hatte ich nicht vor so früh mit dem Geldausgeben anzufangen aber sein Gesicht das folgte war es mir wert.
„Natürlich will ich bezahlen Lefty. Wie viel war es noch? Ach ja hundertfünfzig Dollar. Hier nimm das und bring mir einen Scotch.“
Ich steckte ihm zwei Hunderter in die Hand und weidete mich an dem verwirrten Ausdruck in seinem Gesicht. Er machte kehrt holte eine Flasche von seinem Besten und zog mich mit an einen der besseren Tische in der hintersten Ecke der Bar.
„Also was willst du? Nur um zu bezahlen kommst du doch nicht her.“
„Du hast recht.“ Ich lehnte mich zurück und nippte an dem goldenen Nass in meinem Glass.
„Ich suche etwas. Oder besser jemanden der etwas hat das ich haben mag. Schau dir mal dieses Bild an.“ Leftys runzelte die Stirn als er das Ding auf dem Bild sah. „Scheußlich!“
„Ja ich weiß. Das Ding wurde neulich bei einem Einbruch neben ein paar anderen Sachen gestohlen. Weißt du darüber etwas?“
Leftys Zunge in seinem Mundwinkel zeigte mir das er wirklich überleget.
„Nein hab ich nix von gehört. Aber du solltest es mal bei Carnegy versuchen. Er bekommt sogut wie alles was in der Stadt geklaut wird in die Finger. Allerdings wird er nicht mit dir sprechen wollen.“
„Das werde ich ja dann sehen. Komm schenk mir noch einmal ein ein. Heute Abend wird ich ihn eh nicht mehr Besuchen.“
Also doch den schwierigen Weg. Carnegy war der Kopf der Hehler und ein harter Brocken. Ich musste mir irgendetwas einfallen lassen um an ihn heran zu kommen.
Im schwachen Licht des heran nahenden Morgens schwankte ich, glücklich benebelt, heim in mein Loch von einem Büro. Legte mich dort auf die alte Couch und schlief sofort ein.
Als ich aufschreckte war ich Schweiß gebadet. Was ich geträumt hatte, hatte mein Hirn gnä-digerweise schon wieder vergessen. Zum größten Teil. Dieses hässliche Ding von einer Sta-tur spielte auf jeden Fall eine Rolle. Auch Lleh der Mistkerl war dort. Ich schüttelte mich und stand wankend auf. Mit schweren Schritten taumelte ich ins Bad und ließ die Wanne voll lau-fen. Als sie voll war legte ich mich hinein. Zuspät merkte ich das ich immer noch angezogen war. Fluchend sprang ich wieder auf, stieß mir den Kopf am Duschkopf und fiel fast aus der Wanne. Meine klitschnassen Klamotten legte ich auf die Heizung. _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 20 Apr 2007 00:32 Titel: |
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Das wird einen nette Beule geben dachte ich mir und rieb meinen Hinterkopf. Entspannt seufzend lies ich mich dann nackt in die Wanne gleiten.
Derweil in einem Lagerhaus am Hafen….
Der rattengesichtige Mann drückte sich an das dreckige und rostige Wellblech des Lager-hauses, sein gesamter Anblick schrie förmlich RATTE!
In seinen Armen hielt er ein Bündel. Die kleine Tür im großen Tor der Lagerhalle quietschte erbärmlich als der Dieb die Tür öffnete. Seine Schritte hallten in der leere des Raumes als er sich voran tastete.
„Ha- hallo? Herr Gabriel? Sind sie hier?“ Die Stimme des Mannes klang wie das Quieken eines dieser Nager.
„Hier her!“ Die Stimme war wie ein Wind der durch die höchsten Gipfel wehte.
„Hast du gestohlen was ich dir aufgetragen habe Harway?“
„Ja Herr Gabriel, hier ist es.“ _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 17 Okt 2008 16:51 Titel: |
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**und es geht mal etwas weiter hier gg**
Ha- hallo? Herr Gabriel? Sind sie hier?“ Die Stimme des Mannes klang wie das Quieken eines dieser Nager.
„Hier her!“ Die Stimme war wie ein Wind der durch die höchsten Gipfel wehte.
„Hast du gestohlen was ich dir aufgetragen habe Harvay?“
„Ja Herr Gabriel, hier ist es.“
„Sehr gut, gib her!“
Harvays Augen verengten sich und er drückte das in schmutzigen Stoff gewickelte Etwas an seine schmale Brust.
„Er-e-e- erst meine Belohnung oder ich bin wieder weg.“
„Natürlich Gabriel wie kannst du es wagen die Belohnung deines redlichen Dieners zu ver-gessen?“ Die Stimme kam aus der Richtung aus der der Dieb das Lager betreten hatte.
Das überaus ansehnliche Gesicht Gabriels verfinsterte sich und seine Gestallt in dem grauen Leinenanzug spannte sich.
„Michael …“
„Ja Bruder.“ Hinter Harvey tauchte ein Mann auf. Er war größer als er und auch breiter. Mit einem Lächeln das Wasser auf drei Meter hätte gefrieren lassen können wandte er sich an den Dieb. „Nun zu deiner Belohnung.“ Die kleine, elegante Waffe musste einen gut getarnten Holster unter dem nachtblauen Blazer haben. Michaels Bewegung war schnell und präzise.
Der Lauf der Pistole drückte sich kurz nacheinander gegen Harveys Brust und seine Stirn.
Dann fiel er röchelnd um. Keiner der drei tödlichen Schüsse hatte auch nur Geräusch verur-sacht.
„Diese Waffen sind erstaunlich. Auch wenn man etwas daran verbessern muß. Der Krach ist sonst unerträglich.“
Gabriels Blick hätte Panzertüren aufschweißen können als er beobachtet wie der Dieb, im-mernoch das Diebesgut haltend, zusammenbrach.
„Verdammtnochmal Michael ich hasse es wenn du das tust!“
„Weine nicht Bruder er hat den gerechten Lohn erhalten“
Der Mann nickte. „Egal, nimm die Statuette und dann lass uns gehen. Dieser Ort ist wieder-lich.
Nachdem ich mich zwei geschlagene Stunden im heißen Wasser entspannt hatte, frisch an-gezogen war und einen kräftige Schluck aus der Scotchflasche genommen hatte war ich bereit mich auf die Suche nach jemandem zu begeben der mich zu Carnegy bringen konnte.
Ich entschloss mich in Joes Antiquitäten zu beginnen. Joe war ein alter Hase in dem Ge-schäft und ich hatte dort auch hier und da etwas zu Geld machen können.
Mit einem Lächeln auf den Lippen betrat ich den kleinen vollgestellten Laden und sah grad wie Joe hinter dem Tresen auftauchte. Die Tür fiel hinter mir mit einem Klingeln zu.
„Mensch Mal, was führt dich denn zu mir? Haste mal wieder was hübsches für mich?“
Der kleine alte Mann sah mich erwartungsvoll an.
„Nein Joe nich direkt. Ich bin auf der Suche nach etwas. Nein ich glaub nicht das ich es hier bei dir finden werde … aber du könntest dich vielleicht umhören.“
Er grinste verschmitzt. „Umhören? Mit diesen alten tauben Ohren? Was soll ich denn hören hm?“
Ich zeigte ihm das Bild und sagte ihm direkt das ich wisse das Carnegy etwas wüsste.
„Ich komme halt nich zu ihm durch verstehst du Joe?“
„Aye das tue ich. Aber wie gesagt diese alten Ohren sind nicht mehr die besten…!
Ich zog zwei Scheine aufs gradewohl aus meiner Tasche. Zwei Zwanziger, das sollte rei-chen. Sie wanderten über die Theke in Joes abgewetzte Kordjacke und er nickte.
„Ich glaube es ist ein guter Tag. Heute is das Rauschen nich ganz so laut.“
Ich nickte Joe zu und verließ den Laden. Wo sollte ich noch suchen?
Meine Schritte führten mich in Richtung Leftys Bar. Ein kleiner Schluck zum Nachdenken würde mir nicht schaden. Der Weg dorthin führte durch einige kleine Gassen und Hinterhöfe.
Normale Bürger hätte schiss hier in der Nacht so allein entlang zu wandern. Doch die Pistole in meinem Schulterhalfter gab mir eine gewichtige Sicherheit.
Vor mir schepperte es als wären ein paar Mülltonnen umgefallen. Warscheinlich einer der Saufbrüder der sich im Schlaf gedreht hatte. Ich bog um die Ecke auf einen weitere schmut-zigen Hinterhof der nur schwach vom Mond und eine flackernden Glühlampe erleuchtet wur-de. Mit den Mülltonnen hatte ich recht. Die lagen wie umgeworfene Kegel umher. Der Sauf-bruder aber war keiner. Eine massige Gestalt beugte sich grade über einen Haufen stinken-den Abfalls den sie aus einer der Tonne geschüttet hatte. Das wasauchimmereswar hatte ein schmutzig zotteliges Fell und war mindestens einen Kopf größer als ich.
„Was zur dreimal verd…“ Es entfuhr mir bevor ich etwas dagegen tun konnte. Verdammte Scheiße, das Ding drehte sich mit einem Ruck herum. Es blickte mich aus kleinen bösen Augen an. Diese schauten aus einem Gesicht das nicht mal eine Mutter lieben konnte.
Es öffnete seine unförmige Schnauze, knurrte. Meine Hand wanderte unter meinen Mantel und der Griff meiner Waffe drückte sich kalt und irgentwie beruhigend gegen meine Hand.
Das Ding sah die Bewegung und wandte sich zur Flucht es überwand den nächsten Bretter-zaun mit einem Satz der jedem Olympioniken hätter erblassen lassen und war fort.
Nie hatte ich den Weg zu Leftys Bar so schnell zurückgelegt wie heute Abend.
„Maloney du siehst aus als hättest du nen Geist gesehn.“ Begrüßte mich Lefty.
Ich war so schnell an seinem Wachaffen vorbei das der mich mit seinem langsamen Hirn warscheinlich gar nicht bemerkt hatte.
„Habe ich vielleicht auch… gib mir nen Doppelten und ein paar Erdnüsse.“ _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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Malkbalg Goldblitzbold

Anmeldungsdatum: 17.04.2007 Beiträge: 465 Wohnort: Berlin!!
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 Verfasst am: 22 Mai 2009 21:49 Titel: |
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Der Schrecken ließ mich nicht los und so verbrachte ich noch einige Zeit bei Lefty. Was konnte ich noch tun? Aber natürlich! Er sagte zwar das er der Polizei nix gesagt hat aber die Jungs haben ja auch hin und wieder Glück. Hubberd, der dicke, Dougnut fressende Cop der immer im Cafe nebenan sitzt, könnte was wissen.
Das war also mein nächstes Ziel. Ich zahlte meinen Drink. "So gefällt mir das. Kann ich damit rechnen das das in Zukunft so bleibt?" Lefty grinste breit als er kassierte und mir das Wechselgeld gab.
"Ich hoffe es zumindest. Wenn alles so läuft wies soll dann ja. Aber wann tut es das schonmal?"
Ich zuckte die Schultern. Alles lief immer irgendwie schief. Mein Schicksal war eine hässliche Schlampe die mich immer wieder mit der harten, eisernen Pfann der Realität brutal zusammenschlug.
Mittlerweile hatte ich auch schon einen handfesten Rausch. Nach dieser seltsamen Begegnung vorhin versuchte ich mir die Erinnerung daran wegzusaufen.
Es klappte soweit das es mir vorkam als hätte ich geträumt. Es war nicht mehr so wirklich. Was besseres konnte ich wohl nich hoffen. Vielleicht vergaß ich sobald ich etwas Schlaf hatte. Aber ersteinmal das Geschäftliche.
Stellas Diner. Der Kaffee schmeckte wie Terpentien und die Dougnuts waren pappig und fad. Trotzdem war es eines der Lieblingslokale der Cops. Hubberd saß wie ich erwartet hatte an einem der Dinertische weiter hinten. Bevor ich ihn erreichte fing Stella mich allerdings ab.
"Nein wen haben wir den hier? Der Herr Detektiv beehrt mich auch mal wieder."
Stella war weit jenseits der vierzig hatte sich aber figurlich gut gehalten. Die wogenden Brüste unter ihrer Dineruniform schienen keine Anstalten zu machen sich dem Boden zu nähern. Ihr Hintern war immernoch spitze. Nur das Gesicht sprach Bände über das Leben das sie führte. Faltig, verlebt und unter einer dicken Schicht Makeup verborgen. Diese einstmals schöne Blume war verwelkt. Ihr Strohblondes Haar hatte bereits einige graue Strähnen. Doch der Blick ihrer stahlgrauen Augen war lebendig. Sie nahm sich vom Leben was sie kriegen konnte. Und ja sie hatte sich mich auch schon genommen.
Abgefüllt hatte sie mich. Dann hatte sich mich in ihre Wohnung gezerrt und dort war ES dann geschehen. Ich kann mich daran erinnern obwohl ich stockbetrunken war. Um ehrlich zu sein, es war gut. Seitdem hatte ich mich allerdings versucht fern zu halten wie mir grade wieder einfiel.
"Hi Stella wie gehts dir?"
"Wie es mir geht? Fantastisch das Leben ist ein Zuckerschlecken. Ich hoffe dir gehts so wie mir. Hast ja nich mal die Zeit dich zu melden, anzurufen oder mal vorbeizuschauen." Sie stubbste mich mit ihren lackierten Fingernägeln auf die Brust.
"Tja du weißt ja die Arbeit..."
"Ja natürlich immer isses die Arbeit. Du brauchst dich aber nicht weiter zu sorgen. Ich habe einen jungen Burschen kennengelernt dem du nicht ansatzweise das Wasser reichen kannst. Eduardo."
Ihr Blick wird schwärmerisch als sie den Namen seuselt.
"Oh das freut mich für dich." Ich dränge mich an ihr vorbei und versuche jeden Körperkontakt zu vermeiden. "Bringst du mir zwei Kaffee und drei Schmalzkringel Stella?"
"Was immer du willst Schätzchen!" Das letzte Wort zischt sie wie eine tollwütige Kobra. Ich muss aufpassen das sie mir den Kaffe nicht zwischen die Beine kippt denke ich mir und schlender rüber zu dem dicken Bullen.
Man fand Harvey die Ratte in einem Lagerhaus. Er wurde professionell zum Schweigen gebracht. Die Geschosse die eigentlich in ihm steckten sollten waren verschwunden. Es sah nicht so aus als hätte sich sein Mörder die Mühe gemacht die Kugeln heraus zu holen. Sie waren einfach nicht da. Der gesammte Tatort wurde untersucht. Doch außer ein paar leeren Bierdosen und anderem Müll fand man nichts. Harveys Spuren in dem Staub auf dem Boden waren die einzigen die zu finden waren. Inspektor Miles McInti schnaubte als er den vorläufigen Bericht las. Das Gebäude wieß keine Einschüsse auf, was nebenbei in dieser Gegend schon erstaunlich genug war. Wie wurde Harvey also erschossen? Durch ein offenes Fenster? Da mußte man schon ein verdammt guter Schütze sein. Es passte alles nicht zusammen. _________________ 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf streiten und die zehnte summt die Melodie von Tetris. |
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